Das Portal zur Kontaktaufnahme mit TV-Sendern in Deutschland
                                        

      
                                               
Hin und wieder geben Fernsehsendungen Anlass zur Kritik, sei es wegen politisch einseitiger Berichterstattung, wegen kinder- und jugendgefährdenden Inhalten zu früher Stunde oder aus vielfältigen anderen Gründen.

Kritik muss aber nicht zwingend Tadel sein. Auch Lob ist eine Form von Kritik, etwa als Anerkennung für eine gelungene Reportage, einen tollen Spielfilm und so weiter.

Doch wie können Lob und Tadel die Fernsehsender erreichen? Ganz einfach. Dieses Portal hilft dabei. Hier finden Sie die Kontaktadressen der meisten deutschen Fernsehsender, außerdem Infos über die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. sowie Literaturhinweise.

                                                                

Überblick

                   
                                                 
Auf dieser Seite finden Sie die nachfolgenden Informationen. Mit den Links gelangen Sie direkt an die betreffenden Stellen.

  • TV-Sender - Anschriften der TV-Sender mit Links zur Homepage und Möglichkeit, per E-Mail eine TV-Kritik zu senden.

  • Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. - Infos über die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. mit Link zur Homepage und E-Mail-Kontakt.

  • Literatur - Liste von Büchern zur Medienkritik mit Links zur direkten Bestellung bei der Online-Buchhandlung amazon.de.

                                                                                                     
                      

TV-Sender

                   
                                                 
Nachfolgend finden Sie die Adressen, an die Sie Ihre Kritik richten können. Wenn Sie auf den Namen des Senders klicken, öffnet sich in einem Fenster dessen Homepage. Mit einem Klick auf "Kritik senden" öffnen Sie Ihr Mail-Programm und können unmittelbar eine Mail senden. Anrede- und Schlussformel sind schon vorgefertigt.

Arnulfstraße 42, 80335 München
Tel. 089 / 5900-3334, Fax. 089 / 5900-3249
Kritik senden

2A, rue de la Fonderie, F-67080 Strasbourg Cedex
Tel. 0033 / 388 / 142-255, Fax. 0033 / 388 / 142-160
Kritik senden

Rundfunkplatz 1, 80300 München
Tel. 089 / 5900-01, Fax. 089 / 5900-2375
Intendant: Dr. Thomas Gruber
Fernsehdirektion: Siegmund Gottlieb
Kritik senden

ZDF-Straße 1, 55100 Mainz
Tel. 06131 / 70-1, Fax. 06131 / 70-9090
Zentralredaktion: Engelbert Sauter
Kritik senden

Voltastraße 6, 13355 Berlin
Tel. 030 / 46460, Fax. 030 / 4631998
Intendant: Erich Bettermann
Fernsehdirektion: Christoph Lanz
Kritik senden

Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt am Main
Tel. 069 / 155-1, Fax. 069 / 155-2900
Intendant: Prof. Dr. Klaus Berg
Programmdirektion: Manfred Krupp
Kritik senden

Gutenbergstraße 1, 85774 Unterföhring
Tel. 089 / 9507-2199, Fax. 089 / 9507-2158
Geschäftsführer: Andreas Bartl
Kritik senden

Kantstraße 71-73, 04275 Leipzig
Tel. 0341 / 300-0, Fax. 0341 / 300-6789
Intendant: Prof. Dr. Udo Reiter
Programmdirektion: Wolfgang Kenntemich
Kritik senden

Gartenbergstraße 1, 85774 Unterföhring
Tel. 089 / 9507-2424, Fax. 089 / 9507-2400
Geschäftsführer: Ulrich Ende
Chefredaktion: Peter Limbourg
Kritik senden

Rotenbaumhaussee 132, 20149 Hamburg
Tel. 040 / 4156-0, Fax. 040 / 447602
Prof. Jobst Plog
Programmdirektion: Dr. Jürgen Kellermeier
Kritik senden

Taubenstraße 1, 10117 Berlin
Tel. 030 / 20190-0, Fax. 030 / 20190-505
Geschäftsführer und Programmverantwortlicher: Dr. Helmut Brandstätter
Kritik senden

Marlene-Dietrich-Allee 20, 14482 Potsdam
Tel. 0331 / 731-0, Fax. 0331 / 731-3571
Intendant: Prof. Dr. Hansjürgen Rosenbauer
Fernsehdirektion: Volker von der Heydt
Kritik senden

Langer Grabenweg 45-47, 53175 Bonn
Tel. 01802 / 8217, Fax. 01802 / 8213
Geschäftsführer und Programmverantwortlicher: Bodo H. Hauser
Kritik senden

Medienallee 7, 85774 Unterföhring
Tel. 089 / 9507-10, Fax. 089 / 9507-1184
Geschäftsführer: Nicolas Paalzow
Kritik senden

Aaachener Straße 1044, 50858 Köln
Tel. 0221 / 456-0, Fax. 0221 / 456-1690
Geschäftsführer: Gerhard Zeiler
Chefredaktion: Hans Mahr
Kritik senden

Bavariafilmplatz 7, 82031 Grünwald
Tel. 089 / 64185-0, Fax. 089 / 64185-999
Geschäftsführer: Josef Andorfer
Chefredaktion: Jürgen Ohls
Kritik senden

Funkhaus Halberg, 66100 Saarbrücken
Tel. 0681 / 602-0, Fax. 0681 / 602-3874
Intendant: Fritz Raff
Programmdirektion: Werner Zimmer
Kritik senden

Jägerstraße 32, 10117 Berlin
Tel. 030 / 2090-0, Fax. 030 / 2040-2090
Geschäftsführer: Jürgen Doetz
Chefredaktion: Jörg Howe
Kritik senden

Masurenallee 8-14, 14057 Berlin
Tel. 030 / 3031-0, Fax. 030 / 3015062
Intendant: Horst Schättle
Programmdirektion: Barbara Groth
Kritik senden

Neckarstraße 230, 70190 Stuttgart
Tel. 0711 / 929-0, Fax. 0711 / 929-2600
Intendant: Prof. Peter Voß
Programmdirektion: Christoph Schmid
Kritik senden

Richard-Byrd-Straße 6, 50829 Köln
Tel. 0221 / 953-40, Fax. 0221 / 953-8000
Geschäftsführerin: Anke Schäferkordt
Chefredaktion: Marko Langer
Kritik senden

Appelhofplatz 1, 50667 Köln
Tel. 0221 / 220-0, Fax. 0221 / 220-4480
Intendant: Fritz Pleitgen
Programmdirektion: Jörn Klamroth
Kritik senden

ZDF-Straße 1, 55100 Mainz
Tel. 06131 / 70-2161, Fax. 06131 / 70-2170
Intendant: Markus Schächter
Kritik senden


                                                                                                     
                      

Freiweillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.

                   
                                                 
Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, den Jugendschutz im Fernsehen zu verbessern und einen bewussteren Umgang mit diesem Medium zu fördern. Sie wurde 1993 gegründet. Vereinsmitglieder sind die privaten Fernsehanbieter Deutschlands. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.

Im Bereich der Programmprüfung begutachtet die FSF Fernsehprogramme vor ihrer Ausstrahlung und legt Sendezeiten fest. Darstellungen von Gewalt und Sexualität werden auf diese Weise begrenzt, damit Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt werden.

Darüber hinaus möchte die FSF den kritischen gesellschaftlichen Diskurs über das Fernsehen fördern. Dieser Absicht dient die Herausgabe der Fachzeitschrift "tv diskurs - Verantwortung in audiovisuellen Medien" ebenso wie die Veranstaltung von Fachtagungen und Durchführung medienpädagogischer Projekte. Gelegentlich erstellt die FSF Publikationen und initiiert Forschungstätigkeiten.

Homepage der FSF

Schreiben an die FSF

                                                                           

Literatur

                    
                              
Verdammt sexy - Die Mediengestalter in der Krise

von Timothy Speed
Book on Demand, Nordenstedt, 2001, 163 S., EUR 16,00
                             
Der Designer und Autor Timothy Speed hat ein Buch über die Medien und deren Gestalter geschrieben. Speed zeigt darin die Entwicklung der neuen Medien aus der Sicht der Gestalter. Er bringt in "verdammt sexy" die aktuellen Probleme der New Economy mit scharfsinnigen Blick und viel Humor auf den Punkt, egal ob er über Online-Redaktionen, Big Brother, das Ende der Werbebanner, oder über die Spaßgesellschaft schreibt. Wer sein Buch gelesen hat wird diese Krise mit anderen Augen sehen. Ihm ist mit "verdammt sexy" eines der wenigen originellen Bücher in der deutschen Medienszene geglückt. Man darf auf weitere Werke gespannt sein. "Tatsächlich glaube ich nicht, dass die Zukunft der klassischen Werbung im Internet liegt, sondern eher in Äthiopien."
                      
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Televisionen - Beiträge zur Medienkritik der Fernsehkultur
von Stefan Münker, Alexander Roesler
Suhrkamp, Frankfurt/M., 1999, 239 S., EUR 10,00
                             
Nach Hause kommen, den Fernseher einschalten und Informationen über die aktuellen politischen Ereignisse einholen, Sportergebnisse erfahren oder sich einfach mit einem Spielfilm unterhalten -- heutzutage völlige Normalität. Das Fernsehen hat sich einen festen Platz im Alltag der Menschen erobert. Grund genug für eine tiefgehende Betrachtung unseres "Tagesbegleitmediums", wie es in diesem Buch so treffend genannt wird.
Zwölf Autoren haben sich der Vergangenheit, Gegenwart und vor allem auch Zukunft des so einflussreichen Mediums angenommen. Blättert man dieses Buch durch, präsentieren sich Artikel mit so unterschiedlichem Inhalt, als würde man durch die 30 Programme unserer TV-Landschaft zappen. Der technische Ursprung der elektronischen Bildübertragung, TV und Politik oder die Entstehungsgeschichte und Weiterentwicklung des Privatsenders RTL (kenntnisreich erzählt vom ehemaligen Senderchef Helmut Thoma) sind einige Aspekte, die das Buch behandelt. Kultur im Fernsehen, Soap Operas und ihr Einfluss auf die Fans oder die TV-Zukunft mit digitalem und interaktivem Fernsehen werden in anderen klugen Abhandlungen erörtert. Auch in ihrer Form präsentieren sich hier sehr unterschiedliche Texte: informativ geschriebene Artikeln stehen eher abgehobenen Essays oder einem Gespräch zwischen Alexander Kluge und dem Medienfachmann Peter Paul Kubitz gegenüber.
So hat man aber als Leser die Möglichkeit, sich in umfassender Hinsicht theoretisch über das Fernsehen zu informieren. In einer Zeit, in der die Medien ein erschreckendes Gespür dafür entwickelt haben, "was die Massen in der Massengesellschaft noch massiert", kann ein wenig Hintergrundinformation über einen Apparat mit einer solchen Macht nie verkehrt sein. Denn wie heißt es im Schlusswort so treffend: "Fernsehen macht aus uns, was wir aus ihm machen." -- Joachim Hohwieler (amazon.de)
                      
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Perspektiven der Medienkritik
von Hartmut Weßler u.a.
Westdeutscher Verlag, 1997, 331 S., EUR 29,00
                             
Die kritische Auseinandersetzung mit Medien und öffentlicher Kommunikation ist für eine zunehmend von Medien geprägte Gesellschaft von großer Bedeutung. Zu dieser Auseinandersetzung gehören einerseits die publizistische Medienkritik beispielsweise durch Fernsehkritiken und Medienseiten. Medienkritik in einem weit verstandenen Sinn findet sich andererseits aber auch in der Politik und den Aufsichtsgremien des Rundfunks, bei den Programmveranstaltern, in den medienbezogenen Wissenschaften und - nicht zuletzt - beim Medienpublikum selbst. Der Band, der Beiträge von Wissenschaftlern und Praktikern vereint, will diese medienkritischen Ansätze in ihrer ganzen Breite dokumentieren, diskutieren und so die kritische, öffentliche Auseinandersetzung mit Medien stärken.

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Medienanalyse und Medienkritik - Eine Einführung für Lehrende und Lernende
von Herbert Schulte
Lit Vlg. Hopf, Münster, 1994, 83 S., EUR 15,24
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Die Medien - des Systems willige Helfer? Eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und den Massenmedien vor dem Hintergrund verschiedener Theorieebenen
von Ines Bollmeyer
ibidem-Verlag, 1999, 142 S., EUR 34,80
                             
Der Titel dieses Buches Die Medien - des Systems willige Helfer? scheint gewagt; nicht umsonst ist er als Frage formuliert. Tatsächlich ist der Titel als These zu verstehen, die in diesem Buch überprüft wird. Die Motivation das zu unternehmen, lässt sich ganz einfach beschreiben. Sie entstand aufgrund der Wahrnehmung eines eklatanten Mangels innerhalb medienpädagogischer beziehungsweise medienwissenschaftlicher Theoriebildung. Der Forschungsschwerpunkt liegt heutzutage ausschließlich auf den Medien (gemeint sind die Massenmedien), ihren Formen und ihren Inhalten. Eine sozialtheoretische Fundierung und gesellschaftskritische Ausrichtung der Medientheorien ist in den Hintergrund getreten. In der heutigen Medienwissenschaft fehlt der Blick auf die Zusammenhänge der einzelnen Gesellschafts- und Kulturbereiche. Damit kann ihr der Vorwurf gemacht werden, sie idealisiere die marktwirtschaftlichen Verhältnisse und gehe nicht auf ihren eigenen Standort und ihre Rolle in diesen Verhältnissen ein (Fehlen von Selbstreflexivität), wodurch ihre Forschungsleistungen zur Reproduktion der herrschenden Praxis beitrügen. Es geht der Autorin somit um den Versuch, die gesellschaftlichen und kulturellen Tendenzen, die sich mit der Industrialisierung und Modernisierung traditionaler Gesellschaften herauskristallisiert haben, zu erkennen und genauer zu überprüfen. Dabei erscheint die technische Entwicklung explizit als ein Prozess, der von Interessen und Absichten geleitet wird.

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Fernsehen im Urteil der Zuschauer - Eine empirische Analyse von Medienkritik und Medienbewusstsein
von Frank Nestmann
M. Niemeyer, Tübringen, 1980, EUR 46,00
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Letzte Aktualisierung: 27. Dezember 2005

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